Optomechanik
Rekonstruktion der Darstellung eines Lichtwaschtisches IV

Licht - Woher es kommt und wohin es geht.
Licht geht von Lichtquellen aus, dies geschieht aber nur, wenn diese Lichtquellen an sind. Als Lichtquellen bezeichnen wir alle Körper, die ihr Licht selbst erzeugen. Herner Weisenberg entdeckte, dass Lichtquellen, solange sie an sind, einen, in diskrete Werte gequantelten, kontinuierlichen Lichtfluss erzeugen. Sein Bekannter Einbert Alstein stellte über kurz oder lang fest, dass die Lichtflüsse der Gravitation folgen und konnte so wissenschaftlich erklären, warum alle Lichtflüsse bergab fließen. Einzelne Lichtstrahlen fließen dabei, der Gravitation folgend, zu Lichtbächen, und später zu Lichtflüssen zusammen, die, wenn es hoch kommt, manchmal sogar Lichtströme bilden. Gleich wie groß nun ein solcher Lichtfluss ist, alles Licht fließt am Ende ins große Lichtermeer. Auf seinem Weg zum Lichtermeer wechselwirken die Lichtflüsse dabei mit dem Raum, durch den sie fließen. Trifft ein Lichtfluss auf einen Körper, der nicht selbst Licht erzeugt, so können wir unterschiedliche Wirkungen beobachten. Schwarze Körper sinken im Lichtfluss nach unten und werden vom Lichtfluss absorbiert. Diese Körper nennen wir unsichtbar. Nichtschwarze Körper hingegen reflektieren Teile des Lichtflusses und werden als sichtbar bezeichnet. Sie schwimmen durch ihre Farbe im Lichtfluss obenauf. Diese Körper nennen wir auch Reflektoren oder Lichtschwimmer.

Aufbau: Duisburg, 2003. Im Bildhintergrund das Håbergsche Lichtschutzregal

Lichtwirkung - die Suche nach Substanz.
Lange Zeit war nicht klar, wie die Lichtwirkung zustande kommt. Einige Wissenschaftler vermuteten, dass die Lichtwirkung durch Reibung der Lichtteilchen (Photonen) auf der Raumoberfläche entsteht. Andere wiederum beziehen sich in ihren Deutungen auf den Wellencharakter, der auf vielen Lichtflüssen und vor allem auch im Lichtermeer zu beobachten ist. Da Wellen und Strahlung Hand in Hand gehen, führen diese Wissenschaftler die Wirkung auf die sogenannte Verstrahlung zurück. Um hier Licht in die Angelegenheit zu bringen haben sich Wissenschaftler verschiedene Experimente ausgedacht. Der Lichtwaschtisch ist solch ein klassischer Experimentalaufbau zur Erfor­schung von Lichtwirkung und Lichtsubstanz. Aus verschiedenen kontrollierbaren Lichtquellen werden Lichtflüsse erzeugt, die durch ein Rohrsystem, die sogenannte Kanalisation, fließen. Das Licht wird anschließend in verschiedenen Apparaturen, gebrochen, reflektiert, zerlegt, umgelenkt, gemessen und verglichen. Durch diese Verfahrensweisen soll der Lichtfluss geklärt werden. Als geklärten Lichtfluss bezeichnen wir Licht, welches nicht weiter zerlegt werden kann und das daher auch als Elementarlicht bezeichnet wird. Die auf Yokuhrt von Nimmerland zurückgehende Theorie des Elementarlichtes ist heute noch weit verbreitet und vermutet hinter der Welt der Erscheinungen eine absolute Welt gänzlich reiner Zustände, die außerhalb jeglicher Kontexte existiert und von der wir nur Reflexionen und Schatten sehen. Die Elementarlicht-Theorie knüpft so zwar an die „reinen Ideen“ Platons an, erweitert diese jedoch. Wie kann das sein? Platon war bei seinen Lichtexperimenten noch auf einfache Höhlenfeuer angewiesen und konnte so lediglich Schatten erzeugen. Wissenschaftler wie James Watt, dem Erfinder der Leistung, Georg Simon Ohm (genannt Benno Ohmesorg), dem Entdecker des Widerstands, Gesellen wie Alessandro Volta und François-Marie Voltaire den Begründern der Spannung und letztlich Otto Hahn, dem Altvater der Haar- und Kernspaltung, verfügen wir heute sogar über Höllenfeuer, die neben Licht und Schatten auch Reflexion und Spiegelungen blendend erzeugen können.

Wahrnehmung - das Problem der Überprüfbarkeit.
Die Nimmerlandsche Theorie sagt für Elementarlicht jedoch eine extreme Instabilität voraus, da es mit anderen Strahlungsformen stark wechselwirkt. Elementarlicht, dass mit natürlichem oder künstlichem Licht konfrontiert wird, verbindet sich in einem Zeitraum, der unterhalb der Planck-Zeit-Grenze von 10-43 Sekunden liegt, sofort wieder zu konglomeratischem Licht und wird damit von diesem ununterscheidbar. Zwar wird versucht, Elementarlicht in einem Pandora-Kollektor zu fixieren, es fehlt jedoch an geeigneten Detektoren, die die Elementarlichtexistenz ohne Wechselwirkungen mit einem Kontext messen können. Vergleicht man den zylindrischen Kollektor mit Schrödingers Katze, so können wir Elementarlicht nur nachweisen, wenn wir den Pandora-Kollektor öffnen, dann jedoch vermischt sich natürliches / künstliches Licht sofort untrennbar mit dem vermuteten Elementarlicht und die Wahrscheinlichkeitskurve des Elementarlichtes bricht, zugunsten des konglomeratischen Lichtes zusammen. Diese Eigenschaft des Elementarlichtes schließt jedoch eine Wirkung auf den Kontext im klassischen Sinn gänzlich aus. Die Elementarlicht-Theorie erklärt somit ein Phänomen, das prinzipiell nicht beobachtet und damit auch nicht beschrieben werden kann.

Sie ist somit eine Theorie über nichts. Ungeachtet dessen darf die Elementarlichtforschung nicht unterbewertet werden. Lichtwaschtische können unter anderem Phänomene der Wahrnehmungsstrukturierung und der kritischen Reflektion sowohl zirkulärer als auch linearer Kausalismen hervorrufen. Gleichermaßen würde die erfolgreiche Elementarlicht-Extraktion die geltende Interpretation des Brennenden-Dornbusch-Phänomens widerlegen, nach der Reinstenergie nur vermittelt angeschaut werden kann. Die Entdeckung von Elementarlicht würde darüber hinaus die Revision zahlreicher Naturgesetze nach sich ziehen, die bekanntermaßen auf Naturbeobachtung und Wirkungsanalyse gründen.

Aufgabe:

Schreibe alles auf, was Dir bekannt vorkommt.