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Nullphonetik
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| Rekonstruktion der Darstellung eines Deutungswandlers III |
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Aufbau: Düsseldorf, 2005
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Deutung - woher sie kommt
Wir wissen alle, das sich in Deutung das ahdt. diuten verbirgt, was nichts anderes meint, als zeigen, erklären, übersetzten. Das Verb diuten meinte wohl ursprünglich “für das (versammelte) Volk verständlich machen und zählt damit zur Gattung der verbi phonens. Die Suche nach (Be)Deutungen war lange Zeit eine starke und elastische Triebfeder der Menschen, um die Natur, die ihn umgab und der er zunächst schutzlos, später erbarmungslos ausgeliefert war, zu erforschen und zu untersuchen. Die Menschen vergangener Zeiten glaubten, dass die Bedeutungen den Dingen innewohnende Anteile seien, die jedem Ding seine Form und seinen Platz in der Natur zuwiesen. Es war daher nur recht billig anzunehmen, dass im Umkehrschluss aus den Formen und Plätzen der Dinge auf deren Bedeutung kurzgeschlossen werden könne. Diesen logischen Weg der Deutung nannte man, da er auf der Beobachtung der Phänomene beruhte, phänomenologisch. Man hoffte so die “natürliche Ordnung der Dinge” zu finden, um sich nach ihr aus-, und Andere, die es nicht taten hinrichten zu können.
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Deutungsforschung - wie sie funktioniert
Im Gegensatz zur praktischen Anwendung der Deutung beschränkt sich die Deutungsforschung als verkümmerter Ast der Nullphonetik auf die Untersuchung des Deutungsprozesses. Die Konstruktion eines Deutungswandlers zielt somit nicht auf die Wandlung der Deutungsinhalte sondern auf die des Deutungsprozesses. Auch wenn sich dies verwirrend anhört ist es doch ziemlich schwer zu verstehen. Der abgebildete Deutungswandler geht auf die Forschungsarbeiten von Eissack Diuten zurück, der seit den frühen 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht nur an der Nullphonetik, sondern auch an den Folgen einer früh erworbenen Realitätsverlust-Nachsagung laboriert. Aufbauend auf den etymologischen Studien Alauns und von Güterslohs erkannte Diuten, dass bei der Untersuchung des Deutungsprozesses der Transformationsmechanik besondere Aufmerksamkeit zusteht, will man Licht in die Sache bringen.
Diuten zerlegte den Deutungsprozess in vier Stufen, die er in den vier Elementen des DW-III, der im phänomenologischen Sinne aus einer Datenerhebungsfläche (a), der relationalen Blackbox (dem sogenannten Beziehungskästchen) (b), dem Kontextkonglomerator (c) und einer Erfahrungseinheit (d) besteht, darstellte. Damit war zwar noch nichts bewiesen, aber auch nichts verloren.
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| Eissack Diuten entwickelte in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Øseberg die ersten Deutungswandler. 1967 gelang ihm erstmalig die Abbildung von Nomen im nullphonetischen Raum. Das Bild zeigt ihn vor einem Bild eines Beschleunigers, mit dem seinerzeit in Hanzholm experimentiert wurde. Im Bereich der Nulltonforschung machte sich Diuten einen Namen, als er Ende der 80er Jahre eine Geräuschsammlung fallender Äpfel veröffentlichte und deren Gesetzmäßigkeiten studierte. Gleichzeitig gilt er als einer der Begründer der Infinitivrechnung. |
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Deutungswandler - wie er geht
Der Deutungswandler (DW-III) bildet als anthropozentrische Maschine eine spiegelbildliche Abbildung moderner Datenverarbeitungs- systeme und wird heute nicht mehr gern gesehen. Im Gegensatz zur 128-Bit-Verschlüsselungs-Technologie, zielt der Deutungswandler mit der 112-Dit-Datenerhebungsfläche (Meßfeld) (vergleiche: 8-16-32-64-128 / 7-14-28-56-112) auf die Entschlüsselung von Daten. Die Datenerhebungsfläche trägt die zu deutenden Objekte, wobei es sich sowohl um Bildzeichen als auch um Schriftzeichen handeln kann. Datenleitungen (7 Phasen + 1 Nulleiter) übertragen die Datensignale zur relationalen Blackbox. Die Beziehungsspeisung erfolgt je nach lokalem Sprachgebiet über Induktion. Im Kontextkonglomerator, der mit den jeweiligen schriftgebietsimmanenten Lettern bestückt wird, erfolgt die Kontextaufladung. Der Operator bildet mit der optischen und manuellen Schnittstelle die Erfahrungseinheit. Die gesamte Einheit kann unter Strom gesetzt werden, was jedoch zu keinen messbaren Unterschied der Deutungsleistung führt.
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Deutungswandler - in Theorie und Praxis
Diuten beobachtete bei seinen Untersuchungen stetige Unstetigkeiten, die er als Unstetigkeitskonstanz bezeichnete. Später entdeckte er, dass die Unstetigkeit sich in allen Teilen des Deutungswandlers nachweisen ließen. Wechselnde Deutungsgüter, variable Beziehungsspeisung, unterschiedliche Letternsysteme und nichtabzählbare Kombinationsmöglichkeiten innerhalb der Erfahrungseinheit verhindern eine sichere Voraussage der Deutungsergebnisse. Er folgerte, dass bei einer grundsätzlichen Unstetigkeit des Deutungsergebnisses die Verschlüsselung von Daten, Informationen oder Bedeutungen eine zahlenmechanisch katastrophale Auswirkung in der Relation zwischen Realitätsbildung und Realitätsverlust erzeugt. So konnte er mit dem DW-III den Begriff des Realitätsverlusts u. a. als Paradoxon identifizieren, da er den Verlust von etwas bezeichnet, das nicht besessen werden kann. Ebenso ermöglichten Testreihen mit dem DW-III die Aufstellung der Hypothese, das Realitätsverlust sich als eine ledigliche Form der Angst des Kaufmanns vor’m Elfmeter abbilden läßt. Im Bereich der Realitätserzeugung wirken sich die Diutenschen Forschungen ähnlich, allerdings umgekehrt aus. Der junge Eissack konnte so nachweisen, dass Deutungen, die Realitätsverlust oder Realitätsbildung beinhalten gegen den 1. nullphonetischn Hauptsatzt verstoßen, nach dem die Menge aller Realitäten im Universum konstant ist. Realitäten können nicht hinzu gewonnen werden, können aber auch nicht verloren gehen. Zur Erzeugung virtueller Realitäten ist der DW-III hingegen völlig ungeeignet, da große Teile des Deutungswandlers aus Holz gefertigt sind.
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