Optomechanik
Modell einer Abbildung eines Bildkonverters
Camera obscurata
Die Camera obscurata ist der Signalrezipient. Als Auge des Aufbaus ist es selbst trotz seines komplexen Aufbaus recht dumm, denn genauso wenig eine Schwalbe einen Sommer macht, macht ein Auge auch schon ein Bild. Gleichzeitig ist die C.o. ein unverzichtbarer Teil eines Bildkonverters, denn wir wissen schon aus der Bewußtlosigkeitsforschung, dass eine Signalverarbeitungseinheit auf Signalrezipienten angewiesen ist, will sie auf äußere Reize reagieren. Trennt man die Signalverarbeitungseinheit vom Rezeptor, so erzeugt die Einheit , z. B. ein Hirn, eigene autotone Bilder. Die autotonen Bilder sind für die Verarbeitungseinheit zwar real, es fehlt ihnen aber an Rückkoplungsmöglichkeit mit externen Faktoren. Auch wenn wir in machen Zusammenhängen von "schlafwandlerischer Sicherheit" sprechen, kann jeder, der schon einmal versucht hat eine Autobahn mit geschlossenen Augen zu überqueren, ein Lied davon singen, wie weit es mit dem Begriff der Sicherheit dabei her ist. Rechts im Bild die Blackbox.
Die Entwicklereinheit
In der Entwicklereinheit werden die aus der Blackbox stammenden Signale entwickelt. In vier Osramkolben wird das in cmyk-Farbkanäle aufgespaltene Bildsignal mittels elektrolytischer Vorgänge entwickelt. Die Osramkolben enthalten klassische Cu-Anoden/Fe-Kathoden, bei der zwischen die Kupfer- und Eisenplatte ein belichtetes Referenzdia in einer wässrigen Lösung positioniert ist. Dadurch wissen die wanderneden Elektronen, woran sie sich halten können.
Der Prozeß der Entwicklung selbst ist sehr komplex und es soll an dieser Stelle ausreichend sein zu erläutern, dass das Potenzialgefälle zwischen Fe (Ordnungszahl 26) und Cu (Ordnungszahl 29) in eine Wechselwirkung mit dem Potenzialgefälle zwischen der H2O-Lösung ohne Signal (O) und der H2O-Lösung mit Signal (I) eintritt. Die Interferrenzmuster, die sich für jeden einzelnen Farbkanal aus dieser Potenzialperturbation ergeben sind dabei fließend. Um die chaotischen Wirbelströme bändigen zu können, werden die Signale anschließend zur Fraktioniereinheit weitergeleitet.
Die Fraktioniereinheit
Im Gegensatz zu herkömmlichen Fraktionierern, die oft mit Kieselfiltereinlagen oder Aktivkohle betrieben werden, wird beim Bildkonverter mit Eruptivfiltereinlagen gearbeitet. Bei der gezeigten Fraktioniereiheit handelt es sich um einen Gravitations-Fraktionierer, bei dem die Signale schwerkraftbedingt nach unten sinken. Jede der vier Fraktionierungssäulen ist mit ozeanisch zermahlenem Eruptivgestein (Basalt) unterschiedlicher Korngröße gefüllt . Aus jedem Osramkolben wird das Signal im Splitter (links am Bildrand) aufgeviertelt und oben in die Fraktionierungsröhre eingegeben. Je zwei Röhren sind hierbei mittels Cu-Brücken kurzgeschlossen. Die Signale werden durch die Farbsensoren (Reihenfolge von oben nacgh unten: yellow, cyan, magenta, black) aus dem Filtergranulat abgegriffen. Leichte Signale (top-sig/yellow) verbleiben im oberen Bereich des Filtergranulats, schwere Signale bottom-sig/black) sinken durch das Granulat und werden unten entnommen. So gelangen je vier Farbsignale pro Farbkanal in die entsprechenden cmyk-Module.
Die cmyk-Module
Hier werden die einzelnen Farbkanalsignale aus dem Fraktionierer zusammengeführt (verschränkt). Als Steuersignal für die Verschränkung erhält jedes Farbmodul ein differentes Erdungssignal. Yellow wird hierbei von einem Tiefengestein, cyan von einem Eruptivgestein, magenta von einem Sedimentgestein und black von einem metamorphen Gestein angesteuert. Die Steuersignalgesteine sind auf Reinstleiterplatte gelagert, die ihrerseits durch Holzisolatoren vom Umraum getrennt sind. Dadurch wird einerseits eine optimale Leitfähigkeit auch oberhalb des absoluten Nullpunktes bei normalen Temperaturen gewährleistet (vergl. hier Supraleitung), andererseits wird durch die Umraumabkopplung die Gefahr der Interferenzstörung der Steuersignale minimiert. Da die Steine der Art und Weisen platziert sind, recht subtile Signale zu senden, um so die eigentlichen Signale nicht zu überlagern, gleichzeitig aber ideale Steuerung zu ermöglichen, werden für die Steuersignalübermittlung, gegen hohe Ströme gut abgesicherte, Zündkabel verwendet. (Isolation 0-44 Ah)
Der RGB-Wandler
Da das menschliche Auge nicht über cmyk-Rezeptoren, sondern statt dessen nur über RGB-Rezeptoren verfügt, muß das Signal bevor es fixiert werden kann, in sichtbare Farbkanäle transformiert werden. Hierzu dient der RGB-Wandler. Die eingehenden cmyk-Signale (4) werden zu ausgehenden rgb-Signalen (3) mittels Induktion transformiert. Dies ist notwendig, da 4 nicht glatt durch 3 geteilt werden kann und wir sonst einen Rest erhielten, der sich beim Sehen schnell zum Blinden Fleck auswachsen kann. Dieses Phänomen macht sich zum Beispiel bei der Rezeption von Drucksachen, die meist im cmyk-Verfahren gedruckt werden oft unangenehm bemerkbar, wenn die so gestalteten Inputsignale nicht transformiert, sondern statt dessen für bare Münze genommen werden. Aufgrund der Restüberschüssigkeit werden hierbei bestimmte Signale (Informationen) einfach weggelassen, was zur Signalverfälschung und damit letztlich zur so genannten Wirklichkeitsbeugung führt. Gesetzestexte werden daher z. B. zumeist auch nur in einer Farbe gedruckt, um so die Rechtsbeugungsgefahr zu minimieren.
Die Fixiereinheit
Der hier zu sehende Achsial-Rotationsfixierer (ARF) dient der Signalfixierung. Erst durch die Fixierung wird der Signalinhalt in eine dauerhafte (spannenlange Zeiteinheit) Formulierung überführt. Das Signal wird durch eine Hohlkopfachse geleitet, um die acht Lichtschutzflaschen in 4 Doppelreihen sternförmig angeordnet sind. Die Lichtschutzflaschen sind mit differierenden Textstreifen gefüllt, die bei Bedarf ausgewechselt werden können. Durch den Kontakt mit dem, von den Texten ausgehenden Begriffsdruck wird das Signal durch syntaktische und semantische Elemente formalisiert. Der ARF arbeitet hierbei mit der Annahme, dass die Verwortung eine nicht zu verachtende Rolle bei der Signalverarbeitung spielt. Es wird zwar nicht bestritten, dass Signale auch ohne Fixierung verarbeitet werden können, als wahrscheinlich kann hier aber angenommen werden, dass eine Kommunikation über die Ergebnisse der Signalverarbeitung dann erheblich erschwert werden. In welcher Relation Verwortung, Verfragung und Verantwortung bei der praktischen Verwendung begrifflich fixierter Signalverarbeitung stehen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Vergleiche hierzu auch "schwarze Blattern"